Dorf-, Höhlenmuseum in Frasdorf

Frasdorfer Dorfmuseum

Das Dorfmuseum wurde erst im Mai 2006 eröffnet und behandelt Stationen der Ortsgeschichte wie Autobahnbau, Frasdorfer Lokalbahn, Wastl Fanderl, Tonwerk Acherting, Schloß und Herrschaft Wildenwart, die Frasdorfer "Wassertrinkerin" Maria Furtner, Ludwig Achleitner und die Schulgeschichte, Skiherstellung beim "Sturm" am Sagberg, sowie das Thema "Bauerndirn und Almerin".

Zusätzlich werden regelmäßig zeitlich begrenzte Sonderausstellungen angeboten.
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Aktuell
Sonderausstellung „Verbotenes Treiben auf den Almen und in den Wäldern – Leichtfertigkeiten und Wilderei“, im Rahmen der Aktion „Orte der Jugend“ des Museumsnetzwerks Rosenheim.
Die Ausstellung berichtet über das „Almgehen“, das meistens völlig harmlos war, aus dem sich aber doch gelegentlich „Leichtfertigkeiten“ ergeben haben. Das Almgehen war bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts eine der wenigen Möglichkeiten für junge Leute, der Beaufsichtigung durch Kirche, Obrigkeit und Elternhaus zu entgehen. Es war ein „Ventil für etwas Lebensfreude“. Von verbotswidrigen Almbesuchen in früheren Zeiten erfahren wir aber nur durch Berichte und Aktenvermerke, Bilder gibt es kaum. Die in dieser Ausstellung gezeigten Abbildungen berichten daher fast ausschließlich von völlig harmlosen Almgesellschaften. Keiner der hier gezeigten Personen soll eine „Leichtfertigkeit“ unterstellt werden. Die Bilder stehen lediglich für die geselligen Teile des Almlebens, die ohnedies im Laufe eines Almsommers seit jeher die Ausnahme gebildet haben.
Zum Zweiten wird das Wildererwesen in früheren Zeiten beleuchtet. Es wurde und wird oftmals romantisch verklärt, hat aber in Wirklichkeit über viele Familien großes Unglück und Leid gebracht. Das Wildern wird in vielen Liedern besungen, häufig im Zusammenhang mit schönen Almerinnen. Zwar gab es auch lustige Ereignisse, meistens war es aber todernst. Allein in den Jahren von 1884 bis 1934 mussten in unserer engeren Umgebung 6 junge Burschen ihr Leben lassen. Die hier gezeigten Exponate berichten von einigen spektakulären Fällen aus den westlichen Chiemgauer Bergen. Bei den Geweihen, Fellen und Präparaten handelt es sich aber ausschließlich um „legale“ Objekte.
Zum Museumsnetzwerk Näheres über www.museumsnetzwerk-rosenheim.de
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Sonderausstellung „Der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen auf unsere Gemeinde“.
Vor 100 Jahren tobte die Schlacht um Verdun. Der Krieg war erst zur Hälfte vorüber. Die vielen gefallenen und infolge Kriegseinwirkungen gestorbenen jungen Männer dieses Krieges sind vielfach schon in Vergessenheit geraten. Von den damaligen Gemeinden Frasdorf, Umrathshausen und Wildenwart waren dies 95. Vor allem an diese aber auch an die übrigen Kriegsteilnehmer und ihre Schicksale soll erinnert werden. Für viele der Gefallenen hat Heinrich Rehberg die Grabstätten eruieren können. Bei zahlreichen Personen ist es auch gelungen, nähere Lebensdaten und vereinzelt auch Bilder zu bekommen und ihnen somit ein „Gesicht“ zu geben. Untermalt wird die Ausstellung durch Erinnerungstafeln, Bücher, Ausrüstungsgegenstände und zahlreiche Feldpostkarten. Auch an das Lazarett, das Baron Theodor von Cramer-Klett in Hohenaschau errichtet hat, wird erinnert. Ein Blickfang ist die Original Ulanen-Uniform, die vom Enkel des damaligen Trägers immer noch sorgfältig aufbewahrt wird.

Bilder zu den beiden Ausstellungen

Frasdorfer Höhlenmuseum

Das Höhlenmuseum ist eine karst- und höhlenkundliche Ausstellung über die Besonderheiten des Karstgebietes Laubenstein und wurde mit Unterstützung und fachlicher Anleitung des Vereins für Höhlenkunde (http://www.vhm-muenchen.de) in München und der "Chiemgauer Höhlenbären" (http://www.chiemgauer-hoehlenbaeren.de) erstellt.

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Öffnungszeiten

Bis Ende Oktober 2016 jeweils Sonntags 16.00 - 18.00 Uhr.
Ab November jeden letzten Sonntag im Monat 16.00 - 18.00 Uhr.


Gruppen und Führungen jederzeit auf Anfrage bei Tourist-Info
Tel.: (0049)8052/1796-25
Fax.: (0049)8052/1796-28
Mail: info@frasdorf.de

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